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Rathausfundus

Archiv der katholischen Kirchengemeinde Poppenlauer

Deckblatt Archiv kath. Kirchengemeinde Ppl.Archive sind für die Einen ein Ort verstaubter und vergilbter Aktendeckel aus längst vergangenen Zeiten, die aber eigentlich niemanden interessieren, weil nur die Gegenwart und die Zukunft einen Wert hat. Eventuell ließe sich aus dem einen oder anderen Stück noch etwas Geld machen, aber sonst lohnt es sich nicht sich damit zu beschäftigen.

Es gibt aber auch andere Menschen, die beim Stöbern ins Staunen geraten und mit Hochachtung die Leistungen ihrer Vorfahren bewundern. Zu diesen Menschen zähle ich mich, und genau dies war ein Grund, weshalb ich die Archivarbeit  in  der katholischen Kirchengemeinde zu Poppenlauer übernommen habe.

Geschichtlich interessiert war ich schon immer. Geschichte, wie man sie in der Schule lernt handelt von Persönlichkeiten, die entweder Reiche aufgebaut, regiert, aber auch zerstört haben. Oder wir erfahren von Menschen, die eine besondere Begabung hatten, Kunstwerke schufen oder mit ihren Erfindungen die Welt veränderten. Diese Menschen sind aber in der Regel räumlich und geistig weit weg von unserem Leben, weshalb es uns auch regelmäßig schwer fällt, Daten, Zahlen und Fakten dieser Personen zu erlernen.

Ganz anders verhält es sich mit einem Kirchen- oder Gemeindearchiv. Hier treffen wir auf Personen, deren Namen uns vertraut sind, denn es waren unsere persönlichen Vorfahren. Außerdem spiegelt sich auch in diesem Archivmaterial das große Weltgeschehen wieder. Vielleicht treffe ich hier auf Geschichten, die mir meine Eltern und Großeltern schon immer erzählt haben, sei es aus der eigenen Familienhistorie oder aus der Historie des Dorfes.  Gerade Poppenlauer, ein Dorf mit zwei Konfessionen ist reich an diesen Geschichten.

Da sich aber nicht jedermann in ein Archiv vergraben will, habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, das Archiv zu den Menschen zu bringen, indem ich ausgewählte Schriftstücke oder auch wichtige Ereignisse der  katholischen Kirchengeschichte in Poppenlauer in Heftform veröffentliche. Diese Themen werde ich immer in ihr geschichtliches Umfeld einbinden, um zu zeigen, wie die große und kleine Politik bestimmte Handlungen beförderte oder anderweitig beeinflusste.

Meine erste Veröffentlichung behandelt ein mehrseitiges, in Latein abgefasstes, undatiertes Schriftstück aus der Zeit zwischen 1650 -1680. Es dürfte das älteste Schriftstück im Archiv sein. Es ist ein Auszug aus dem Art. V. des „Westfälischen Friedensvertrages.“ Der Art. V. regelt die Beziehungen der beiden Konfessionen zueinander. Im konfessionell gespaltenen Ort Poppenlauer war es wohl geboten, diese Regelungen den Pfarrern bekannt zu machen. Interessant wäre noch zu erfahren, ob auch die evangelische Seite ein solches Dokument erhalten hat.

Dieses Heft ist ab sofort über die Gemeindeverwaltung in Maßbach oder direkt von mir unter der Telefon-Nr. 09733 78 79 853 zum Preis von 6,-€ zu beziehen.

Josef Iff

Archivar der kath. Kirchengemeinde Poppenlauer

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